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Wieso Patriotismus keine Untat ist

 

In Deutschland gewinnt die Ansicht, dass Patriotismus etwas Verwerfliches sei, immer mehr an Bedeutung. Einst war diese Denkweise nur relativ kleinen Gruppen von Linksradikalen vorbehalten. Die Fäuste geballt, stand man damals neben brennenden Mülltonnen, mit zornigen Blicken die grün gekleideten Büttel des Staates strafend. Heute verlegt sich dieselbe Denkweise zunehmend in die gut geheizten Wohnungen junger mittelständischer Bürger, Studenten und auch Wissenschaftler.

 

 

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Tat oder Lüge: Ein Interview

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Der Tenor war am Ende einstimmig: Es handelte sich um eine Lüge

Der Fall eines 13 jährigen Mädchens aus Berlin schlug hohe Wellen, auch außerhalb von Deutschland. Es gab viele widersprüchliche Meldungen, unzählige Gerüchte waren im Umlauf. In der darauf folgenden Meinungsdebatte waren vor allem zwei Seiten präsent – jene, die in dem Fall ihre Meinung vom „vergewaltigenden Flüchtling“ bestätigt sahen, und jene, die dem Mädchen eine bloße Lüge vorwarfen – wie z.B. die Berliner Zeitung, welche nun erleichtert aufatmet. Was dabei nicht erwähnt wird (und bei anderen Zeitungen nur am Rande), ist, das weiterhin wegen schweren Missbrauchs ermittelt wird – allerdings in eine andere Richtung. Mindestens zwei Täter gibt es, mutmaßlich Deutsche mit türkischen Wurzeln – welche nun wirklich nichts mit Flüchtlingen zu tun haben und von denen das Opfer mindestens eine Person kannte.Weil der Medienrummel um den Fall immer unübersichtlicher wird, hat der ukrainische Medienkritiker und Journalist Anatolij Sharij (AS) ein ausführliches Interview mit dem Anwalt der Familie des Mädchens, Alexeij Danckwardt (AD) geführt. Dieses habe ich nun aus dem Russischen übersetzt.

 

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Syrien: Die Pro-Assad Fraktion

Ich hab mal eine Grafik zu den wichtigsten Fraktionen gemacht, die im Syrischen Bürgerkrieg auf Seiten Assads kämpfen. Die Zahlen bezeichnen die Truppenstärken der jeweiligen Gruppierungen und beruhen auf teils groben Schätzungen verschiedener Quellen - eine wirklich genaue Aufzählung ist wegen der undurchschaubaren Lage in der Region leider nicht möglich.

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Über die Doppelmoral deutscher Medien und die Ukraine

Russischer Oppositionspolitiker Boris Nemzow, emordet am 27. Februar 2015 in Moskau
Boris Nemzow

Am 27. Februar 2015 wurde der Oppositionspolitiker Boris Nemzow in Moskau hinterrücks erschossen. Es dauerte nur wenige Stunden, da füllten die Schlagzeilen über seine Ermordung die deutschen Nachrichten, das Fernsehen berichtete ausgiebig und viele Tage darüber.

 

Sofort war der Hauptschuldige klar - Putin. Und wenn er Nemzow nicht selbst hatte umbringen lassen, so war er trotzdem verantwortlich dafür.

 

Am Abends des 15. April 2015 wurde in Kiew der Oppositionspolitiker Oleg Kalaschnikow in seiner Wohnung von Unbekannten erschossen, zuvor hatte er Morddrohungen erhalten. Er war Ex-Abgeordneter der ehemaligen Regierungspartei "Partei der Regionen", welche im Laufe der Maidan-Proteste 2014 gestürzt wurde.

 

Wir erinnern uns - die Proteste und der Umsturz wurden von der deutschen Regierung ausgiebig unterstützt, wie mit Worten, so auch mit Geld. Trotz der vielen Gewalt, trotz der vielen ungeklärten Todesfälle. Oder vielleicht gerade wegen der vielen Gewalt, schließlich wurde sie dem damaligen ukrainischen Präsidenten Janukowitsch zugerechnet, welcher letztendlich nach Russland fliehen musste. Nach der Regierungsübernahme durch eine Koalition oppositioneller Parteien, unter denen sich auch die rechtsextreme "Swoboda" befand, erkannte Deutschland diese Übergangsregierung sofort als rechtmäßig an - obwohl die zur Absetzung des Präsidenten benötigten 75% im Parlament (trotz dessen, dass dort bewaffnete Vermummte rumstanden) nicht erreicht wurden. Aber das alles nur nebenbei.

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